Eine musikalische Vernissage

Abschluss der Ferienwoche „Neu in Stuttgart-Museen entdecken“ im Cannstatter Jugendhaus INZEL.

Am Sonntag, den 5. November, haben die jugendlichen Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Ferienwoche „Neu in Stuttgart“ ihre Gäste zur Besichtigung ihrer  entstandenen „Stadtführer“ eingeladen.

In den letzten fünf Tagen haben die Schüler und Schülerinnen aus Stuttgarter Vorbereitungsklassen die Staatsgalerie, das Naturkundemuseum, das Linden-Museum und das Haus der Geschichte entdeckt und jetzt, am Ende der Woche, verwandelt sich die Cannstatter INZEL, der tägliche Ausgangsort, selbst in eine Ausstellung.

Noch am Sonntagmorgen ist viel zu tun. Der Billardtisch wird abdeckt und zur Ausstellungsfläche umfunktioniert, eine Stehlampe dient als Spotlight auf Fundstücke, Reza will einen zweiten Druck anfertigen, Rainatou bringt Texte mit, die sie zuhause am Tag zuvor verfasst hat. Vivi hat zum Glück für Stärkung gesorgt. Musik wird aufgelegt und Konzentration ist jetzt unmöglich, es wird getanzt. Doch kaum kommen die ersten Eltern zur Tür hinein, sind alle schlagartig sehr ruhig.

Die Vernissage

Alaa begrüßt an der Tür auf arabisch und Getränke werden angeboten. Reza und Solen führen als Museumsguides durch die Ausstellung. Alle in der Woche durch die Museumsbesuche inspirierten und an den Nachmittagen im Jugendhaus individuell gestalteten „Stadtführer“ werden gewürdigt und Fragen zu den Arbeiten werden freundlich beantwortet.

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Bild: Marie Dejeux
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Bild: Marie Dejeux
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Bild: Marie Dejeux

Für die Hungrigen ist gesorgt und in einer Diashow bekommen die Eltern und Freunde Einblick in die Workshops an den Museen.

Ins Museum

In allen Workshops ging es um Möglichkeiten, in einer neuen Situation oder an einem neuen Ort Beziehungen herzustellen und vertraut zu werden.

So haben die Jugendlichen in der Staatsgalerie ganz persönliche Verbindungen zu Kunstwerken der klassischen Moderne hergestellt,

im Naturkundemuseum alte und neue Welten untersucht und die Umgebung des Museums künstlerisch erfasst,

im Linden-Museum verschiedene Perspektiven von unterschiedlichen Menschen auf dieselben Objekte kennengelernt,

und im Haus der Geschichte persönliche Erlebnisse von Migranten und Migrantinnen gehört und überlegt, was oder wer sie selbst nach ihrer Ankunft in Deutschland überrascht und unterstützt hat.

Der Höhepunkt für Aeman war eindeutig im Linden-Museum. Hier hat uns die Sars zum musizieren inspiriert und in den Museumsräumen sangen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer französische, deutsch-arabische und türkische Lieder.

Ganz passend endete auch unsere Vernissage musikalisch mit einem Tanz.

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Unsere Ferienwoche war super und wir danken allen Jugendlichen herzlich für die tolle Zeit!

Das Programm wurde finanziert durch den Innovationsfonds Kunst und die Heidehofstiftung.

Beitrag von: Eva Kirchner, Projektkoordination.

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