Vierter Tag „Neu in Stuttgart – Museen entdecken“ in der Staatsgalerie

Heute ging es für die Jugendlichen zum letzten Mal in dieser Woche in ein Museum. Auf dem Weg in die Staatsgalerie sammelten die TeilnehmerInnen Objekte und brachten sie ins Museum mit.

P1070949

Dort legten die Jugendlichen ihre Objekte vor das Gemälde, zu welchem es ihrer Meinung nach am besten passte. Anfangs taten sie sich noch etwas schwer, aber mit der Zeit fiel jedem etwas ein und alle konnten Entscheidungen auch begründen.

P1070955.JPG

In der ganzen Gruppe wurden diese Entscheidungen (Welches Objekt zu welchem Gemälde/ welcher Skulptur passt) auch diskutiert.

P1070963.JPG

Anhand der „Tänzerinnen“ erklärte Annina, dass auch Kunst und Musik zusammengehören können. Die Jugendlichen hörten ein Lied und assoziierten jeder für sich, welche Figur dazu passt. Dabei fiel auf, dass fast alle die Musik mit der Figur mit dem Draht im Hintergrund in Verbindung brachten.

P1070986.JPG

Dann machten sich die TeilnehmerInnen auf den Weg in den Schlosspark. Dort zeigte ihnen Annina eine neue Maltechnik. Bei dieser zeichneten sie das Gesicht ihres Gegenübers, ohne auf ihr Blatt zu schauen. Anschließend malten sie ihr abstraktes Bild bunt an, was allen viel Spaß gemacht hat.

P1070992.JPG

Nach dem Mittagessen gab es die letzte Kunststunde für die Jugendlichen. Dabei erstellten sie ein Foto von ihren morgens gesammelten Objekten mit Hilfe von Sonnenlicht. Auch dabei hatten sie sehr viel Spaß, viele der TeilnehmerInnen erstellten dabei zwei oder mehr Bilder und auch die Objekte wurden dabei untereinander getauscht. Die fertigen Bilder gibt es dann morgen auf der Vernissage im Jugendhaus zu sehen. Wir freuen uns schon auf Ihr zahlreiches Erscheinen.

P1080016.JPG

Weitere Informationen zum Ferienprojekt.

Ein Beitrag von Helin Dag (Praktikantin).

Vierter Tag „Neu in Stuttgart – Museen entdecken“ im Naturkundemuseum

Heute ging es für die Jugendlichen quer durch Stuttgart zum Naturkundemuseum. Dort wurden sie von Anne herumgeführt. Zuerst veranschaulichte sie den TeilnehmerInnen, wie alt Dinosaurier tatsächlich sind. Anhand eines versteinerten Holzstück und eines gegenwärtigen konnten die Jugendlichen prüfen, wieviel schwerer das versteinerte ist.

P1070865.JPG

Anschließend wurden die Jugendlichen wieder in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe bekam Bilder von Zähnen und sollten so den Dinosaurier im Museum finden und näher bestimmen.

P1070904.JPG

Zeitgleich durfte die andere Gruppe ihre eigene Dinosaurierkralle aus Gips anfertigen.

P1070916.JPG

Hier unser Abschlussbild vor dem Naturkundemuseum.

P1070935.JPG

Bevor es zum Mittagessen in das Jugendhaus ging, haben die TeilnehmerInnen Frottagen von den Fossilien am Nordbahnhof angefertigt.

P1070941.JPG

Nach dem Mittagessen haben die Jugendlichen ein neues Spiel gelernt. Ein Teilnehmer malte den Kopf und faltete das Blatt so, dass der Nächste den Kopf nicht sah. Dieser sollte anschließend den Bauch und die Arme malen und ein Dritter dann die Beine und einen Schwanz. Dieses Spiel wurde in drei Versionen gespielt: Zuerst Dinosaurier, danach alle Tiere und anschließend alles, was man wollte.

P1070945.JPG

Weitere Informationen zum Ferienprojekt.

Ein Beitrag von Franz Nkemaka (Teilnehmer) und Helin Dag (Praktikantin).

Dritter Tag „Neu in Stuttgart – Museen entdecken“ im Haus der Geschichte

Heute sind die TeilnehmerInnen in das Haus der Geschichte gefahren. Zuerst wurden diese in ein Seminarraum geführt und durften aufschreiben, was ihnen persönlich bei der Ankunft in Deutschland geholfen hat. Viele Jugendlichen fiel zuerst die Schule ein. Aber auch die Eltern, Geld oder Bücher haben ihnen bei der Eingewöhnung geholfen.

P1070816

Nach einer Diskussionsrunde wurden die Jugendlichen in zwei Gruppen eingeteilt und von Paula und Sophie durch eine Ausstellung geführt. Diese Ausstellung beschäftigt sich dabei mit den Dingen, die Einwanderern geholfen haben, als diese nach Deutschland kamen. Gerade das Thema Religion konnten viele der Jugendlichen nachvollziehen.

P1070820.JPG

Danach wurden die TeilnehmerInnen durch eine Kofferlandschaft geführt, in denen man die persönliche Geschichte sowohl von Einwanderern, als auch Auswanderern betrachten konnte. Dabei wurden ihnen zwei Geschichten näher vorgestellt: Die eines italienischen Einwanderers und das eines Auswanderers, der als Andenken für seine Heimat eine Brezel behalten hatte.

P1070830.JPG

Nach einer Abschlussrunde im Seminarraum wurden die Schaukeln ausprobiert und anschließend ging es wieder zurück zu der Kunststunde im Jugendhaus.

P1070834.JPG

Am Nachmittag lernten die TeilnehmerInnen eine Stempeltechnik. Dabei sollten sie auf einen schwarzen Hintergrund ein Wort stempeln, was ihnen persönlich bei der Ankunft in Deutschland geholfen hat. Für mich persönlich war es heute auch eine neue und spannende Erfahrung, weil ich selbst noch nie im Haus der Geschichte war und wurde nicht enttäuscht. Mir ist bei einem Museumsbesuch sehr wichtig, dass man sich auch die Lebensgeschichten von einzelnen Personen anhören und -sehen kann, was man in dieser Ausstellung ausreichend kann. Wir freuen uns schon auf den morgigen Ausflug.

P1070856.JPG

Mehr Informationen zum Ferienprojekt.

Ein Beitrag von Helin Dag (Praktikantin).

Zweiter Tag „Neu in Stuttgart – Museen entdecken“ im Linden-Museum

Heute haben sich die Jugendlichen gegen 9 Uhr am Jugendhaus getroffen und sind alle zusammen in das Linden-Museum gefahren. Dort wurden sie von Hanna und Nadia durch die Ausstellung  „Islamischer Orient“ geführt. Dafür wurden die TeilnehmerInnen in drei Gruppen eingeteilt, weil es drei Stationen gab.

Die erste Station war ein Basar aus dem Orient. Dort standen auch Dosen mit Gewürzen, an denen man riechen konnte. Es gab unter anderem Anis und Zimt.

P1070758.JPG

An der zweiten Station konnte man sich das Turkmenenherz anschauen. An der letzten Station gab es Spielsteine, die aus Schafsknochen hergestellt wurden. Die zwei Teilnehmer auf dem Bild zeigen, wie man mit den Knochen spielt.

P1070786.JPG

Nach einer kurzen Pause durften sich die Jugendlichen ein Objekt aussuchen, das sie gemalt haben.

P1070792.JPG

Ein fertiges Bild.

P1070794

Anschließend ging es wieder zurück in das Jugendhaus in Degerloch, weil die Jugendlichen nach dem Mittagessen eine Kunststunde hatten. Dabei sollten sie das gemalte Objekt aus dem Museum in Styropor einritzen und mit Farbe bestreichen.

P1070810.JPG

Das Styropor mit der Farbe wurde anschließend auf eine Spiegelfolie gepresst. Für mich als Beobachterin war es sehr interessant, wie viel Spaß die Jugendlichen dabei hatten. Es war auch schön anzusehen, wie konzentriert und diszipliniert diese dabei waren. Wir freuen uns schon auf den morgigen Ausflug.

P1070814.JPG

Mehr Informationen zum Ferienprojekt.

Ein Beitrag von Helin Dag (Praktikantin).

Erster Tag „Neu in Stuttgart – Museen entdecken“ im Jugendhaus Degerloch

Heute hat unser Ferienprogramm „Neu in Stuttgart“ im Jugendhaus in Degerloch begonnen. Wir freuen uns über die vielen neugierigen TeilnehmerInnen.

Zuerst haben sich die Jugendlichen mit einer Weltkugel über ihre Herkunftsorte ausgetauscht. Tatsächlich kommen viele vom anderen – beziehungsweise gegenüberliegenden – Ende.

P1070702

Im Anschluss haben wir uns über unsere Lieblingsorte in Stuttgart unterhalten. Das waren zum Beispiel der Rosensteinpark, die Königsstraße und das Café in der Staatsgalerie.

P1070700

Beim anschließenden kleinen Ausflug auf die Haigst konnten wir den schönen Ausblick genießen und Skizzen anfertigen.

P1070728

Dabei sind erste beeindruckende Werke entstanden. Wir freuen uns auf morgen.

P1070743

Mehr Informationen zum Ferienprojekt.

museumSurfing: Erwartungen und Eindrücke – Geflüchete im Museum am Löwentor

Im Sommersemester 2017 haben wir vom Sprachpatenprojekt der Universität Stuttgart aus einen Museumsbesuch gemacht. Mit einer anderen Sprachpatin, Anna, und ihrer Gruppe sind wir ins Naturkundemuseum am Löwentor gegangen und haben uns die Ausstellung zu den Dinosauriern angeschaut. Es war schön, einen Museumsausflug zu unternehmen und somit dem Deutschunterricht eine Abwechslung zu geben.

Gruppe_Blog

Eindrücke der Geflüchteten:

Letzte Woche bin ich mit meinen Freunden Mustafa und Baher und unserer Lehrerin Demet in das Museum gegangen. Ich wusste zuvor nicht, in welches Museum wir gehen würden. Ich hatte erwartet, dass  wir ein historisches Museum besuchen. Erst vor der Tür habe ich eine große Dinosaurierfigur gesehen. Ich war überrascht, dass es dort große Figuren gibt, die größer waren, als ich gedacht hatte.

Im Museum habe ich Menschenfiguren gesehen und ich habe einen T-Rex gesehen, das ist mein Lieblingsobjekt. Dann habe ich mit unsere Gruppe lang gesprochen und meine Meinung ist, dass die Menschen nicht wissen, welche Farbe Dinosaurier hatten.

Wir hatten einen schönen Tag.

Bilal

Mammut

 

Als meine Lehrerin Demet sagte, dass wir zum Museum gehen, fühlte ich mich glücklich. Wir gingen in das Museum von Dinosauriern und wir sahen die großen Dinosaurier und wie sie sich entwickelt und wie sie gelebt haben. Und ich habe erwartet, dass ich ein großes Museum sehen werde, aber ich war überrascht, dass es dort Figuren gibt, so wie echte. Es war eine tolle Aussicht.

Und ich habe ein großes Mammut gesehen, das ist mein Lieblingsobjekt. Und ich habe mit meinem Freund Bilal länger gesprochen. Ich habe auch Dinosaurier Reptilien gesehen. Es hat Flügel. Das ist das erste Mal, dass ich das gesehen habe und ich habe viele Worte gelernt so wie: Dinosaurier, Reptilien, Flügel.

Und wir haben neue Freunde getroffen. Wir hatten einen tollen Tag.

Mustafa

Flugsaurier_Rech_Versand
c Smns, M.Rech

 

Wir haben über den Hai und den Wal mit meinen Freunden diskutiert. Ich habe neue Tiere kennengelernt und dass Dinosaurier am Anfang (der Entwicklung, Anm. Redaktion) nur auf dem Boden laufen und nach vielen Jahren fliegen.

Wir haben über die Größe von den Tieren gesprochen, zum Beispiel der Hai war sehr groß.

Ich finde, wir haben schönen Ausflug gemacht und viele Informationen bekommen.

Baher

 

Ich habe etwas anderes erwartet. Meine Idee bevor ich im Naturkundemuseum war, war ein nachgestelltes Dorf. Aber einmal drin, war ich überrascht von den Austellungsstücken.

Ich habe versucht, jeden Artikel mit viel Aufmerksamkeit zu beobachten. Und man kann bemerken, dass jeder Artikel eine kleine Realität von dem Leben des Menschen in der Vergangenheit in Baden-Württemberg  repräsentiert. Das ist wirklich interessant, weil es die Geschichte von den Leuten zeigt. Das ist auch interessant, weil es nicht nur das vergangene Leben von Menschen sondern auch das Leben der Tiere und Pflanzen erzählt, die in Vergangenheit gelebt haben. Ich möchte auch sagen, dass das Exponat von dem Dinosaurier mir sehr gefallen hat. Und was noch lustig ist: Das war das Foto von dem Kopf von einem Dinosaurier und so groß wie andere Dinosaurier. Davon bin ich fasziniert, weil ich das Foto toll und genial finde.

Donné

Dinosaurierkopf

Anmerkung der Redaktion: Dies ist der letzte Blogbeitrag von museumSurfing. Wir bedanken uns bei allen TeinlehmerInnen und freuen uns, Sie bald wieder zu sehen! Doch zuerst: schöne Ferien!

Zwei Museumsbesuche – unsere Lieblingsobjekte

Meine Sprachpatin Alina und ich (Homam) haben das Linden-Museum und das Naturkundemuseum am Löwentor besucht. Im Linden-Museum lernt man verschiedene Kulturen und Länder kennen und im Naturkundemuseum kann man die Tiere, die in der Steinzeit gelebt haben, entdecken.

Lindenmuseum
Bento Box auf der Japanausstellung „Oishii! – Es schmeckt mir“ (Oktober 16-April 17)

Im Lindenmuseum hat mir die Ausstellung zur japanischen Kultur am besten gefallen, weil mich die japanische Kultur und die japanische Sprache schon vor dem Museumsbesuch interessiert haben.

P1070273
Blick in den Töpferstand im aufgebauten Bazar in der Orientabteilung, Linden-Museum

Alina hat aber der Nachbau des persischen Markts sehr gut gefallen, denn sie hat sich so gefühlt, wie wenn sie auf einem echten Markt gewesen wäre. Die kulturelle Vielfalt ist sehr anschaulich dargestellt.

Im Naturkundemuseum haben uns beide das Skelett und die Nachbildungen der Mammuts überrascht, weil sie viel größer waren, als wir es uns vorgestellt haben. Aber ich habe erwartet, dass sich die nachgebildeten Dinos bewegen.

Das Dinosaurierwachstum hat mich fasziniert, weil aus einem kleinen Ei ein Dinosaurierbaby schlüpft, das bis zu sechs Meter groß werden kann.

Ich habe über andere Kulturen und über die Steinzeit viel gelernt, deshalb empfehle ich euch auch hinzugehen.

Ein Beitrag von Homam Akak und Alina Palesch.

Mehr Informationen zu museumSurfing.